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Nicole aus NRW schrieb am 15. 03. 2010 um 17:26:12 Uhr:
Vor kurzem habe ich eben dieses Hostel besucht und konnte nicht mit besonders vielen guten Eindrücken zurückkehren. Wie bereits gesagt wurde, liegt das Hostel eigentlich sehr gut und ist leicht erreichbar und Londons Stadtmitte ist auch nur wenige Minuten (mit der Bahn) entfernt, aber da endet auch schon die positive Rezension. Die Eingangshalle ist ganz annehmbar, ist ja auch ein Hostel und kein Hotel, aber was folgt ist einfach nicht zumutbar. Die Böden und Teppiche im gesamten Haus weisen Flecken auf, von denen man nicht wissen will, woher sie stammen. Die Gänge sind eng und überhaupt, man kommt sich fast wie an Bord eines Schiffes vor (also nichts für Klaustrophiker, denn es kommt noch schlimmer). Die Betten können bis zu drei Stöcke haben, übereinandergestapelt und vom Gefühl her wie Särge, denn es bleibt kaum Platz für Bewegungen. Jeden Morgen wacht man mit neuen Hämatomen auf, da die Betten auch noch aus hartem Holz angefertigt sind, das einen umschließt.
Es ist ungeheuerlich laut, da die Wände und Türen sehr dünn sind, ganz abgesehen von Schimmelflecken, herabfallenden Putzes und ständigen Stromausfalles, wodurch man noch nicht einmal seine Geräte vernünftig aufladen kann. Es scheint Gang und Gebe in diesem Hostel zu sein den Strom pro Tag nur für zwei Stunden anzubieten und dann einen technische Defekt vorzutäuschen.
Der Feueralarm geht auch ständig an, denn selbst Wasserkocher lösen diesen aus und dies kann auch schon mal in der Nacht der Fall sein.
Auf der Bettwäsche sind eine Menge Haare zu finden, sodass man sich gezwungen sieht auf den eigenen Handtüchern zu schlafen.
Die Aufzüge, die eigentlich für die Besucher vorgesehen sind, werden einem verboten und wenn man Pech hat kann man noch nicht einmal sein Zimmerfenster schließen.
Alles in einem: Von dem Hostel ist dringend abzuraten, wenn man nicht mehr Stress als nötig wünscht.
London hingegen ist einen Besuch wert!
Hanna Pieper aus Bonn schrieb am 10. 03. 2010 um 21:39:27 Uhr:
Die Zimmer waren die reinste Katastrophe: Dreckig, zu enge Betten, die wie Kisten übereinandergebaut sind, Fenster, die sich nicht schließen (und anschließend nciht mehr öffnen) ließen, im Badezimmer kam ein Teil der Decke herunter und die Dusche könte auch sauberer sein.
Die Türen sind sehr hellhörig, so, dass man alles, was auf dem Gang geschieht, mitbekommt und das Essen schmeckte auch nicht, als wäre es frisch gewesen.
Einziges Plus: Die Lage. Die Themse ist zu Fuß erreichbar und durch die Bushaltestelle vor der Jugendherberge erlaubt eine gute Verbindung ins Stadtinnere.